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14.04.2016 in Allgemein

Öffentlicher Dialog zum Thema: "Welche Wirkungen haben deutsche Waffenexporte auf die Länder in Krisengebieten des

 

Am Dienstag, 19.April findet um 19:30 uhr im Gemeindehaus der Evangelischen Gemeinde Kollnau (Paul-Gerhardt-Weg 1) ein öffentlicher Dialog mit dem Thema: "Welche Wirkungen haben deutsche Waffenexporte auf die Länder in Krisengebieten des globalen Südens? Wie gehen wir künftig damit um?" statt. 

Es ergeben sich Fragen: an den Vertreter des Bundesverbands der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie e.V. (angefragt), an den Vertreter des DGB-Ortsvebandes Waldkirch, Hermann Fehrenbach, und an den Äthiopier Kiflemariam Gebrewold, einem langjährigen Experten in Sachen Entwicklungszusammenarbeit und Rüstungskonversion. Herr Gebrewold ist von der Evangelischen Landeskirche in Baden derzeit beauftragt, öffentlich in Dialoge über das Thema einzutreten. Die Moderation übernimmt Christof Besemer, Freiburg, Mediator und Moderator der ‚Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Baden’.


Organisator dieses öffentlichen Dialogs ist der  ‚Ökumenischen Gesprächskreis Frieden der Kollnauer Paul-Gerhardt-Gemeinde’. Ihm geht es darum, Menschen aus unserer Stadt über das Thema Waffenexporte ins Gespräch zu bringen mit je einem Vertreter der Unternehmer, der Arbeitnehmer und mit Herrn Kiflemariam Gebrewold, dessen Auftrag darin besteht, drei Jahre lang öffentliche Dialoge über Rüstungsexporte zu führen. Die Evangelische Landeskirche Kirche in Baden (EKiBa) hat mit Ihrem friedensethischen Beschluss zum Thema „Kirche des gerechten Friedens werden“ eine Weg weisende Position eingenommen. Sie arbeitet an Alternativen, die die Rüstungsexporte aus Baden-Württemberg und darüber hinaus  aus ethischer Sicht überflüssig machen könnten. Ihr Synoden-Beschluss vom Oktober 2013 nimmt den kirchlichen  Auftrag, öffentlich für Frieden und Versöhnung einzutreten, sehr ernst.

Haben denn Waffenexporte etwa in Krisengebiete oder auch die militärischen Interventionen am Hindukusch, in Afghanistan, im Irak, in Libyen und andernorts das Ziel des ‚war on terror’ erreicht? Oder: Gibt es nicht Gründe, anzunehmen, dass auch deutsche Waffenexporte letztlich wieder dazu beitragen, neue Fluchtbewegungen auszulösen?

Referent des Abends ist neben den beiden Vertretern aus Wirtschaft und Arbeitswelt Kiflemariam Gebrewold aus Äthiopien. Er hat in Deutschland studiert, war 20 Jahre in der Entwicklungshilfe in Afrika tätig. Fünf Jahre hat er sich beim Bonn International Center for Conversion (BICC übersetzt: Internationales Zentrum Bonn für den Übergang von tödlichen Waffen zur Produktion ziviler Güter) mit Konversionsfragen, u.a. mit dem Export von Kleinwaffen und deren Wirkungen auseinandergesetzt.

Sehr herzliche Einladung ergeht an die Kirchengemeinden, Parteien, Verbände, Gewerkschaften und an alle, die  sich in dieser Hinsicht neue Entwicklungen wünschen.

 

11.02.2016 in Allgemein

"Quer durch den Landkreis" mit Sabine Wölfle

 

In den letzten Jahren hat Sabine Wölfle viel erreicht. In der Broschüre finden alle Interessierten einen Beitrag und dem Erreichten in jeder Kommune im Landkreis Emmendingen sowie einige Angaben zu Sabine Wölfles Tätigkeit:

http://www.sabine-wölfle.de/dl/Quer_durch_den_Landkreis.pdf

 

Das Regierungsprogramm der SPD Baden-Württemberg für die Jahre 2016 bis 2021 ist hier einsehbar:

https://www.spd-bw.de/index.php?mod=content&menu=305&page_id=23791

 

11.02.2016 in Allgemein

Wahlkampfstände der SPD in Waldkirch

 

Die Mitglieder der SPD in Waldkirch haben für die Landtagswahl am 13. März an verschiedenen Terminen Wahlkampfstände organisiert. Kommen Sie vorbei und informieren Sie sich über das Wahlprogramm der SPD. 

          Auf dem Wochenmarkt in Waldkirch:

  • Am Samstag,  13. Februar 
  • Am Mittwoch,  17. Februar
  • Am Samstag,  20. Februar
  • Am Mittwoch,  24. Februar
  • Am Samstag,  27. Februar
  • Am Mittwoch,  2.   März
  • Am Samstag,  5.   März
  • Am Mittwoch,  9.   März
  • Am Samstag, 12.  März

          Auf dem Wochenmarkt oder auf dem Marktplatz bei Edeka:

  • Am Freitag,     19. Februar
  • Am Freitag,     26. Februar
  • Am Freitag,     4.   März
  • Am Freitag,    11.  März
 

25.01.2016 in Allgemein

Neujahrsempfang der SPD Waldkirch

 
Neujahrsempfang im Pierrot

Beim Neujahrsempfang der SPD Waldkirch konnte die Ortsvereinsvorsitzende Susanne Tröndle einige prominente Gäste begrüßen. Mit dabei waren unter anderem Christoph Bayer MdL und Sabine Wölfle MdL, sowie der Oberbürgermeister Roman Götzmann, Ortsvorsteherin und Fraktionsvorsitzende Gabi Schindler. Auch einige KreisrätInnen und StadträtInnen durfte die Ortsvereinsvorsitzende willkommen heißen.

Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle gab einen Ausblick auf die politischen Schwerpunkte, insbesondere die anstehende Landtagswahl.

Große Sorge bereiten Sabine Wölfle vor allem die Prognosen, dass die AfD 10% der Wählerstimmen auf sich vereinigen könnte. Sie machte deutlich, dass sie sich  der Diskussion mit der AfD stellen würde, doch bisher sei der örtliche Kandidat gar nicht in Erscheinung getreten . Man argumentiere von Seiten der AfD gerne mit umfangreichem Texten, was den Aussagen den Anstrich der Glaubwürdigkeit gebe. Doch es zeige sich bei näherer Betrachtung schnell, dass die AfD weder Lösungen habe noch glaubwürdig sei.

Sabine Wölfle betonte, wie richtig die Gründung des Integrationsministeriums 2011 war, da die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen aktuell die Haupttätigkeit des Ministeriums sei.„Ich rede nicht über Flüchtlinge, sondern mit ihnen. Die allermeisten sind zurecht hier“. Sie machte aber auch klar, dass Menschen ohne Bleiberechtsperspektive das Land wieder verlassen müssen.

Gabi Schindler, Fraktionsvorsitzende, ging zunächst auf die Stimmung in Bezug auf Flüchtlinge ein und bemerkte, dass  viele Menschen, die eigentlich Mitmenschlichkeit und Humanität leben, sich in Ängste leiten ließen: „In unserer Stadt finden wir Aufkleber an Laternenpfählen mit der Botschaft: „Bitte flüchten Sie weiter! Es gibt hier nichts zu wohnen! Flüchtlinge nicht willkommen“, berichtete sie und wies damit daraufhin, dass es auch in einer Stadt wie Waldkirch „in der Viele eine vorbildliche Willkommenskultur pflegen und noch niemand schlechte Erfahrungen gemacht hat“, Menschen gibt, die solche Parolen öffentlich hinterlassen. Auch sie wies daraufhin, dass man sich im Hinblick auf die Landtagswahlen berechtigte Sorgen bezüglich der AfD machen müsse. Diese habe die Vorkommnisse in Köln als willkommene Gelegenheit genutzt, alle Flüchtlinge als Bedrohung der Deutschen hinzustellen. Ohne die Geschehnisse in Köln beschönigen zu wollen: Bei jedem Oktoberfest in München gehen pro Wochenende neben den Diebstahlsdelikten mindestens 150 Anzeigen wegen sexueller Belästigung bei der Polizei ein und der Toilettengang ist immer ein Spießrutenlaufen, so dass die Polizei  seit Jahren empfiehlt, nur in großen Gruppen ein Zelt zu verlassen. Wo bleibt hier das Medienspektakel?

 Beim Rückblick auf das vergangene Jahr bedauerte Gabi Schindler ausdrücklich, dass das Bildungshaus aufgrund egoistischer Argumente von Einzelnen und Schulvertretern nun mit einem Stockwerk weniger gebaut werden wird, wobei gerade dieses für Schule und Bevölkerung von großer Bedeutung gewesen wäre

Oberbürgermeister Roman Götzmann richtete seinen Blick auf das nächste Jahr und berichtete, dass es vor allem bei der Sanierung der städtischen Sporthallen „großen Nachholbedarf gibt“.  Begonnen werden solle mit der Renovierung der Georg-Schindler- und der Silberberghalle. Darauf sollen die Stadthalle und die Sporthalle Kollnau folgen. Durch den Wegfall der Herz-Kreislauf-Klinik als Flüchtlingsunterkunft müsse man jetzt außerdem sehen, wo man weitere 200 Flüchtlinge in Waldkirch unterbringen könne. Die vorgegebene Quote von 2,4%, bezogen auf die Gesamtbevölkerung, wird dann erreicht. Insgesamt ist der Wohnungsmarkt in Waldkirch nach wie vor angespannt, nicht nur im Bereich des sozialen Wohnungsbaus. So sei bereits ein Projekt mit der Heimbau Breisgau in Planung. Der Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt in der Hildastraße stehe außerdem kurz bevor.

Eine angeregte Diskussion der Gäste folgte , vor allem zum Thema Flüchtlinge und AfD . Man sieht diese Gruppierung  als "Brandstifter" einer rechtsgerichteten Gesinnung, die politisch nichts zu bieten hat und nur die Ängste der Menschen schürt. Da bei einem Einzug ins Länderparlament niemand mit ihr koalieren will, sind die Stimmen der Wähler von vorneherein für eine konstruktive Politik verloren. 

 

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Die Tätigkeit von Sabine Wölfle

 

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